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Peter Kleylein
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Letzte Aktualisierung
27.07.2010
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Systemische Lösungen
Ein 3-tägiges Intensiv-Seminar mit Systemaufstellungen für
familiäre, partnerschaftliche, gesundheitliche und berufliche Anliegen



Termine 2010 10. - 12. Dez. 2010
Seminarbeschreibung als PDF
Vorbereitungsfragen als PDF
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Termine 2011 06. - 08. Juli 2011
09. - 11. Dez. 2011
Seminarort: CH - Saanenmöser, Hotel Hornberg
Seminarzeiten:
08.30 - 12.30 und 15.30 - 19.30 Uhr
Seminargebühr: CHF 950,-
incl. Zwischenverpflegungs-Buffet
Teilnehmer: maximal 20 Teilnehmer/innen


Seminarbeschreibung "Systemische Lösungen"
So können Sie sich auf Ihre Aufstellung vorbereiten
Nach der Familienaufstellung
"Für Ungeduldige..."



Seminarbeschreibung "Systemische Lösungen"


Dieses Intensiv-Seminar ist für alle...

...die mehr über sich selbst erfahren und mit ihrer Lebendigkeit in Kontakt kommen wollen

...die herausfinden wollen, welche Belastungen und "Aufträge" sie übernommen haben,
die nicht zu ihrem Schicksal gehören - und daher zurückgegeben werden dürfen

...die frei werden wollen von den blockierenden Verstrickungen zu ihren Eltern und ihrer
Herkunftsfamilie

...die lernen wollen, dass man die eigenen Wünsche und Bedürfnisse nicht nur wahrnehmen,
sondern ihnen auch Priorität einräumen darf

...die ihre früheren und jetzigen partnerschaftlichen Beziehungen klären wollen, um damit die
Grundlage für Erfüllung in der Partnerschaft zu schaffen

...die systemische Ursachen von körperlichen Symptomen aufdecken wollen, um damit Ihren
Heilungsprozess zu unterstützen

...die ihre berufliche Situation klären oder Entscheidungen beleuchten und überprüfen wollen


Für dieses Seminar gibt es keine Vorbedingung.
Es ist auch ideal geeignet für Angehörige von HPZ-Kunden und für Klienten von HPZ-Therapeuten als Unterstützung oder Vorbereitung ihrer Therapie.

Was ist System-Aufstellen?

Wir alle haben eine Familie, aus der wir stammen und mit der wir verbunden sind.

Die Bindungen zu unseren Bezugspersonen wirken grundlegend auf unsere Gefühle, unser Handeln, unsere Beziehungen, unsere Gesundheit. Welchen Platz wir als Kind in unserer Familie eingenommen haben hat Einfluss darauf, welchen Platz wir in unserer Wahlfamilie, im beruflichen Umfeld und in der Gesellschaft einnehmen.

Je nachdem, auf welchem Platz wir in der Familie standen, wird das Auswirkungen auf unsere gesamten Beziehungen haben, weil dabei oftmals innere Ordnungen und Beziehungsmuster gestört wurden. Die System-Aufstellung ermöglicht einen direkten Zugang zu bisher verborgenen Dynamiken, indem unbewusste Vorgänge sichtbar und damit bewusst gemacht werden.


Zum Ablauf

Beim System-Aufstellen werden aus dem Teilnehmerkreis Personen ausgewählt, die stellvertretend die Rollen und Positionen der Mitglieder eines Systems repräsentieren:
z.B. Mitglieder eines Familien-Systems, eines Firmen-Systems oder einer Paarbeziehung.

Diese Repräsentanten können wahrnehmen und mitteilen, was im System der Personen, die sie vertreten, vor sich geht. Unterstützt durch Lösungs-Dialoge und -Rituale kann der Klient unbewusste Verstrickungen lösen und zu seinem guten Platz in der Familie, in der Partnerschaft oder in seinem beruflichen und sozialen Umfeld finden.

Dabei bekommt er heilende Impulse, indem er fremde, übernommene Lasten zurückgibt, sich mit stärkenden Kräften verbindet und lernt, seine eigenen Grenzen kennen zu lernen und zu schützen.

Zusätzlich zur Arbeit mit System-Aufstellungen werden auch systemische Hintergründe und Zusammenhänge erklärt und besprochen:

Aus dem Inhalt:


Die beiden Grundbedürfnisse des Menschen: Nähe/Bindung und Autonomie/Freiheit
Die Bedeutung von Zugehörigkeit und die verschiedenen Rollen eines Menschen
Nähe-Distanz: die Notwenigkeit von Grenzen
Die Kraft der Ahnen
Ordnungen und Hierarchien aus systemischer Sicht
Der gesunde Ausgleich von Geben und Nehmen
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So können Sie sich auf Ihre Familienaufstellung vorbereiten

Machen Sie sich bewusst, wer (systemisch wirksam) zu Ihrer Familie gehört:

Zur Gegenwartsfamilie gehören:

Sie, Ihr Partner/Ihre Partnerin, wichtige frühere Partner und Partnerinnen, Kinder, auch früh gestorbene, totgeborene, adoptierte, abgetriebene und weggegebene Kinder, Enkel.

Zur Herkunftsfamilie gehören:

Sie, Ihre Geschwister und Halbgeschwister, Ihre Eltern, frühere Partner der Eltern, andere
frühe Bezugspersonen (z.B. Pflege- oder Adoptiveltern), Geschwister der Eltern, Großeltern
(in besonderen Fällen auch deren Geschwister), Urgroßeltern...
Dazu gehören auch früh gestorbene oder totgeborene und weggegebene Kinder.
Je schwerer ein Schicksal ist, umso weiter wirkt es oft im Familiensystem, auch wenn über
Ur- oder Ururgroßeltern keine Informationen mehr verfügbar sind.


Folgender Fragenkatalog soll Ihnen helfen, Informationen über wichtige Ereignisse
im Familiensystem zu bekommen:


Der Ausgangspunkt ist die Kernfamilie:


Wie haben sich die Eltern kennen gelernt und wie alt waren sie?
Gab es frühere wichtige Lieben, Verlobte, Ehepartner bei Mutter oder Vater?
Wie viele Geschwister haben die Eltern (auch Halbgeschwister)?


Früher Tod in der Familie ist häufig eine der wichtigsten Ursachen von Verstrickung

Ist ihr Vater oder ihre Mutter früh gestorben, als sie jünger als 15 Jahre alt waren?
Haben sie unter ihren Geschwistern, Tanten, Onkel, Großeltern und deren
Geschwister früh Verstorbene (jünger als 30 - auch Totgeburten)?
Hat irgendeines ihrer Geschwister ein besonderes Schicksal?
Sind Väter oder Mütter mit Kindern jünger als 15 Jahre verstorben?
Starb eine Frau der Familie während der Geburt, an den Folgen der Geburt oder
trug sie schwere Schäden davon?


Verbrechen, schweres Unrecht und schwere Schuld wirken sich oft über mehrere Generationen in der Familie aus

Hat ein Familienmitglied ein Verbrechen begangen wie Mord oder Totschlag?
War ein Familienmitglied Täter von sexuellem Missbrauch?
War ein Familienmitglied in den Nationalsozialismus verwickelt? In welcher Form?
Hat jemand in der Familie unrechtmäßig vererbt oder beerbt?
Hat jemand anderweitig schwere Schuld auf sich geladen?


Besondere Schicksale in der Familie drehen sich oft um den Ausschluss aus der Familie, um besondere schlimme Schicksale oder um den Verlust der leiblichen Eltern oder der Heimat

Hat jemand in der Familie Selbstmord begangen?
Wurde jemand Opfer eines Verbrechens?
War jemand körperlich oder geistig behindert?
Gab es Aufenthalte in der Psychiatrie oder im Gefängnis?
Ging jemand bankrott?
Ist jemand ausgewandert?
War jemand homosexuell?
Ist jemand auf andere Weise aus der Familie ausgeschlossen worden?
Gibt es nichteheliche Geburten?
Wurde ein Kind früh an Pflegeeltern oder Verwandte weggegeben (Adoptionen)?
Wurde jemand aus seiner Heimat vertrieben oder ist von dort geflohen?
Gibt es Familiengeheimnisse?


Die obige Aufzählung soll Ihnen als Anregung dienen, Ihren Blick auf mögliche wichtige Ereignisse in Ihrem Familiensystem zu richten. Erfragen Sie behutsam, möglichst unkommentierte Fakten.


Hier können Sie sich die Vorbereitungs-Liste
mit Stammbaum kostenlos als PDF herunterladen:


Vorbereitungs-Fragen
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Nach der Familienaufstellung

"Der Kopf ist schnell, die Seele braucht Zeit".

Unser Verstand will oft sofort verstehen und handeln:
Was will mir meine Aufstellung sagen? Was soll ich jetzt damit anfangen?
Soll ich gleich heute meine Mutter anrufen oder meinem Vater einen Brief schreiben?

Eine Familienaufstellung ist keine Handlungsanweisung. Sie wirkt auf das innere Bild, das wir von unserer Familie in uns tragen. Das innere Bild und die Realität sind zweierlei. Das Lösungsbild der Aufstellung ist oft ein eher ideales Bild, so wie Sie es bisher vielleicht noch nicht erlebt haben.

Die beste innere Haltung ist, sich dem neuen Bild und seiner Kraft anzuvertrauen.


Auch nach der Aufstellung stehe ich Ihnen gerne für Fragen oder Nachbetreuung zur Verfügung und biete den Teilnehmern an, in Einzelsitzungen die Wirkung der Lösung
im Alltag zu vertiefen.
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"Für Ungeduldige..."


"Man muss den Dingen

die eigene, stille, ungestörte Entwicklung lassen,

die tief von innen kommt,

und durch nichts gedrängt

oder beschleunigt werden kann;

alles ist austragen - und dann Gebären...

Reifen wie der Baum,

der seine Säfte nicht drängt

und getrost in den Stürmen des Frühlings steht,

ohne Angst,

dass dahinter kein Sommer kommen könnte.

Er kommt doch!

Aber er kommt nur zu den Geduldigen,

die da sind, als ob die Ewigkeit vor ihnen läge,

so sorglos still und weit...

Man muss Geduld haben,

gegen das Ungelöste im Herzen,

und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben,

und wie Bücher, die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

Es handelt sich darum, alles zu leben.

Wenn man die Fragen lebt,

lebt man vielleicht allmählich, ohne es zu merken,

eines fremden Tages in die Antwort hinein. "
Rainer Maria Rilke
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